Willkommen auf kinoptikon.de…
…der Startseite für Cinephiles, Filmliebhaber und Leinwandbegeisterte mit einer hohen Toleranz für elendig lange Bandwurmsätze und prätentiös-verkopfte Ausschweifungen.
Kinoptikon ist im stickigen Sommer 2019 als privates Projekt entstanden und war anfangs gänzlich dem Medium Bewegtbild gewidmet, überwiegend klassischen Formaten wie Film und Serie. Dann kamen Pandemie und berufliche Umorientierung und – here we are! Vier Jahre später und endlich geht es los.
Neben Rezensionen spannender Neuerscheinungen und blattvergoldeter Oldies findet ihr hier auch anmaßende Essays zur Zukunft des Kinos (ist zumindest in der Mache), meine täglichen Verwirrungen zur Latte Art meines Stamm-Kaffeewagens und viel mehr.
Viel Spaß beim Entdecken!
Über mich
Ich bin Tobi, Filmliebhaber und Branchenchamäleon, das auf über ein Jahrzehnt im Filmbusiness zurückblickt. Ob als Filmvorführer, Filmwissenschaftler, Festivalkoordinator, Medienredakteur oder Filmvermarkter – mein Herz schlägt in 24 Bildern pro Sekunde.
Als Kind der 90er habe ich die Digitalisierung mit eigenen Augen miterlebt. Vom pompösen Glanz berstender Kinosäle und Meilensteinen wie „König der Löwen“ oder „Titanic“, bis hin zum „Neuland Internet“, Smartphones und Streaming, bestärken viele eindrückliche Erlebnisse meiner Kindheit und Jugend einen eindeutigen Narrativ: Film und Unterhaltung sind im Wandel – und spiegeln damit die Unbeständigkeiten anderer Gesellschaftsbereiche wider. Die Sitzreihen der vor 20 Jahren noch berstenden Kinosäle lichten sich zunehmend und scheinen sich nur noch für die alljährlich neu recycleten Blockbuster zu füllen, die den Zuschauern womöglich ihre eigene Kindheit ins Gedächtnis rufen, und die Begeisterung, welche die riesige Leinwand damals in ihnen auslöste.
Als ich 2011 anfing, mich im Studium ernsthaft mit Filmen auseinanderzusetzen und das Feld für meinen Berufsweg abzustecken, standen die Zeichen schon lange auf Umschwung. Das in Deutschland noch recht unbekannte Unternehmen Netflix rüstete gerade von einem überschaubaren DVD-Versand auf Online-Streaming um. Auch andernorts erfuhr das Kino Gegenwind: Illegale Streaming-Webseiten gingen in die vierte oder fünfte Anklagerunde, wurden vom Netz genommen, nur um eine Woche später mit leicht abgeändertem Namen wieder online zu sein. Gerade hatte James Cameron der Welt „Avatar“ präsentiert, eine CGI-Schlacht, die das 3D-Zeitalter einläuten und den Menschen wieder einen Grund geben sollte, von ihrem PC abzusehen und zum nächsten Multiplex zu fahren.
Natürlich macht sich ein werdender Filmverwerter an dieser Stelle so seine Gedanken. Hat das überhaupt Zukunft? Wenn ja – inwiefern?
Diese Fragen habe ich auch zehn Jahre später noch nicht beantwortet, aber auf den verschiedenen Etappen meines beruflichen Werdegangs habe ich unzählige Ansätze miterlebt, dem Wandel zu begegnen und kam mit vielen Profis ins Gespräch über ihre Sichtweise auf die Branche. Ich kann es kaum erwarten, all diese Perspektiven mit Euch zu teilen und zusammenzusetzen!
Ach, meine Meinung zu neuen und alten Filmen und Serien (Direct-to-VOD und Kinoauswertung) werde ich euch natürlich auch nicht vorenthalten!
"Die Fotografie, das ist die Wahrheit. Und der Film, das ist die Wahrheit, 24mal pro Sekunde."
Jean-Luc Godard
Über diese Seite
Ursprünglich habe ich mir Kinoptikon.de in WordPress zusammengeklickt. Dann habe ich Web Development für mich entdeckt. Was für ein Kanninchenbau. Einige Pyhton- Django- und Frontend-Kurse später erstrahlt dieser Blog nun in neuem Glanz.
Wichtig war mir dabei, nicht einfach nur eine weitere, Megabyte-schwere und mit JavaScript überfrachtete Litfaßsäule ins Netz zu stellen, die nichts weiter tut als Leser:innen ihre Lebenszeit und Daten zu stehlen.
Mein Ziel: Ein sauberer, ansprechender Blog, der ohne überflüssige Elemente auskommt. Keine unnötigen Plugins, keine Analytics, kein Adsense, keine Cookies (und auch kein Cookie-Banner). Dafür schnelle Ladezeiten, geringe CO2-Emissionen pro Pageview und eine stressfreie Leseerfahrung. Mit meinem Schreibstil habt ihr eh genug zu schaffen.
Technischere Version: Kinoptikon.de ist eine auf dem Django-Framework und mit einer SQlite-Datenbank aufgebaute Webapp, die ohne JavaScript auskommt und ohne Beiträge nur 200kb wiegt. Auch Bilder und Icons sind minimal gehalten. Wo möglich benutze ich SVGs oder CSS und die Beitragsbilder sind stark komprimierte WEBPs zwischen 5 und 60kb. Das Ergebnis: 56kb Gesamtgröße der Startseite, GTMetrix Note "A", Website Carbon Note "A+" und blitzschnelle Ladezeiten. Die Seite ist außerdem barrierefrei geschrieben (WCAG AA und EN 301 549 konform).
Wer mag kann sich über mein Codeberg-Repo die Blanko-Webapp forken. Dank Django ist sie beliebig erweiterbar. Generell empfehle ich allen, die die Zeit haben, Python und Programmiergrundlagen zu lernen. Ihr werdet das Internet und Computer mit anderen Augen sehen - und es macht einfach Spaß :-)